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シャーロットの結婚(Charlottes Ehe)

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プライドと偏見 - 第15章

Stolz und Vorurteil - Kapitel 15

エリザベスは怒りを込めてダーシーを拒絶する。彼女は彼の傲慢さ、ジェーンとビングリーを引き離したこと、そしてウィカムへの不当な扱いを非難する。

Am nächsten Tag ging Elizabeth spazieren, um ihre Gedanken zu ordnen. Sie war immer noch aufgewühlt von Darcys Antrag und ihrer wütenden Ablehnung.

ダーシーは彼女の拒絶と非難にショックを受ける。彼は怒って去るが、翌日、彼女に手紙を渡す。

Plötzlich sah sie Darcy auf sich zukommen. Er hielt einen Brief in der Hand.

"Miss Bennet", sagte er förmlich. "Ich möchte Sie bitten, diesen Brief zu lesen. Er erklärt alles."

Er drückte ihr den Brief in die Hand und ging schnell davon.

Elizabeth setzte sich auf eine Bank und öffnete den Brief. Er war lang und eng beschrieben.

Darcy begann damit, sich für sein Verhalten zu entschuldigen. Er gab zu, dass er stolz und arrogant gewesen war, aber er bestand darauf, dass er seine Gründe hatte.

Er erklärte, warum er Bingley von Jane getrennt hatte. Er hatte geglaubt, dass Jane Bingley nicht wirklich liebte, dass sie nur an seinem Geld interessiert war. Und er hatte sich Sorgen um das Verhalten ihrer Familie gemacht.

"Ich habe mich vielleicht geirrt", schrieb er. "Aber ich habe aus Sorge um meinen Freund gehandelt."

Dann wandte er sich Wickham zu. Er enthüllte die wahre Geschichte ihrer Beziehung. Wickham war kein Opfer, sondern ein Spieler und ein Lügner. Er hatte sein Erbe verschwendet und dann versucht, Darcys Schwester Georgiana zu verführen, um an ihr Vermögen zu kommen.

"Er ist ein Mann ohne Ehre", schrieb Darcy. "Und ich konnte nicht zulassen, dass er meine Schwester ruiniert."

Elizabeth las den Brief mit wachsendem Erstaunen. Sie hatte Wickham alles geglaubt, aber nun sah sie, dass sie getäuscht worden war. Darcys Erklärung war detailliert und überzeugend. Er hatte nicht aus Bosheit gehandelt, sondern um seine Schwester zu beschützen.

Und was Jane betraf... Elizabeth musste zugeben, dass Janes Verhalten zurückhaltend gewesen war. Vielleicht hatte Darcy wirklich geglaubt, dass sie Bingley nicht liebte.

Als sie den Brief beendete, war Elizabeths Meinung über Darcy völlig erschüttert. Sie hatte ihn so falsch beurteilt. Er war nicht der Bösewicht, für den sie ihn gehalten hatte. Er war ein Mann von Prinzipien, der versuchte, das Richtige zu tun.

"Wie konnte ich so blind sein?", fragte sie sich. "Ich habe Stolz mit Vorurteil verwechselt.""