Ulysses - Chapter 20
Ulysses - Kapitel 20
Molly lay awake in the darkness, her mind wandering through memories and desires. She thought about Blazes Boylan, about their passionate afternoon together. He was exciting, virile, everything Leopold was not.
Molly lag wach in der Dunkelheit, ihr Geist wanderte durch Erinnerungen und Begierden. Sie dachte an Blazes Boylan, an ihren leidenschaftlichen Nachmittag zusammen. Er war aufregend, männlich, alles, was Leopold nicht war.
But she also thought about Leopold, about their early courtship and the love they had shared. He had been so romantic then, writing her letters, bringing her flowers, making her feel special. When had that changed? When had they become strangers sharing a bed?
Aber sie dachte auch an Leopold, an ihre frühe Werbung und die Liebe, die sie geteilt hatten. Er war damals so romantisch gewesen, hatte ihr Briefe geschrieben, ihr Blumen gebracht, ihr das Gefühl gegeben, etwas Besonderes zu sein. Wann hatte sich das geändert? Wann waren sie Fremde geworden, die ein Bett teilten?
She remembered other lovers, other men who had desired her. There had been many over the years, some before marriage, some after. Each one had offered something different, filled some need or void.
Sie erinnerte sich an andere Liebhaber, andere Männer, die sie begehrt hatten. Es hatte viele über die Jahre gegeben, einige vor der Ehe, einige danach. Jeder hatte etwas anderes angeboten, irgendein Bedürfnis oder eine Leere gefüllt.
Her thoughts turned to her daughter Milly, now working in Mullingar. The girl was growing up, becoming a woman. Soon she would have her own lovers, her own complicated relationships. Life continued, generation after generation.
Ihre Gedanken wandten sich ihrer Tochter Milly zu, die jetzt in Mullingar arbeitete. Das Mädchen wurde erwachsen, wurde eine Frau. Bald würde sie ihre eigenen Liebhaber haben, ihre eigenen komplizierten Beziehungen. Das Leben ging weiter, Generation für Generation.
Molly thought about her singing career, about the opportunities she had missed. She could have been famous, could have traveled the world performing. Instead, she had married Leopold and settled into domestic life.
Molly dachte an ihre Gesangskarriere, an die Gelegenheiten, die sie verpasst hatte. Sie hätte berühmt sein können, hätte die Welt bereisen und auftreten können. Stattdessen hatte sie Leopold geheiratet und sich im häuslichen Leben eingerichtet.
Did she regret it? Sometimes yes, sometimes no. Life was full of choices, and every choice meant giving up other possibilities. She had chosen Leopold, had chosen this life. Now she had to live with the consequences.
Bereute sie es? Manchmal ja, manchmal nein. Das Leben war voller Entscheidungen, und jede Entscheidung bedeutete, andere Möglichkeiten aufzugeben. Sie hatte Leopold gewählt, hatte dieses Leben gewählt. Jetzt musste sie mit den Konsequenzen leben.
She felt Leopold stir beside her, felt his kiss on her bottom. The gesture touched her, reminded her of his devotion despite everything. He knew about Boylan, she was certain. Yet he stayed, he endured.
Sie spürte, wie Leopold sich neben ihr regte, spürte seinen Kuss auf ihrem Hintern. Die Geste berührte sie, erinnerte sie an seine Hingabe trotz allem. Er wusste von Boylan, da war sie sicher. Doch er blieb, er ertrug es.
Molly's thoughts drifted to Gibraltar, to her youth, to the day Leopold had proposed. She remembered saying yes, remembered the hope and excitement of that moment. And she thought: yes, I said yes I will Yes.
Mollys Gedanken drifteten nach Gibraltar, zu ihrer Jugend, zu dem Tag, als Leopold ihr den Antrag gemacht hatte. Sie erinnerte sich daran, ja gesagt zu haben, erinnerte sich an die Hoffnung und Aufregung jenes Augenblicks. Und sie dachte: ja ich sagte ja ich will Ja.