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Sons and Lovers - Chapter 6

Söhne und Liebhaber - Kapitel 6

It was at the Leivers farm that Paul first met Miriam. She was a quiet girl with large, thoughtful eyes, and from the moment he saw her, Paul felt a strange attraction.

Es war auf der Leivers-Farm, dass Paul Miriam zum ersten Mal traf. Sie war ein ruhiges Mädchen mit großen, nachdenklichen Augen, und vom ersten Moment an fühlte Paul eine seltsame Anziehungskraft.

The Leivers family were religious and strict, but they welcomed the Morels when they came to visit. Gertrude liked Mrs. Leiver, a woman of deep faith and simple wisdom.

Die Familie Leivers war religiös und streng, aber sie hießen die Morels willkommen, als sie zu Besuch kamen. Gertrude mochte Mrs. Leivers, eine Frau von tiefem Glauben und einfacher Weisheit.

"Your daughter is special," Gertrude said to Mrs. Leiver one day. "She has a soul that looks upward."

"Ihre Tochter ist besonders", sagte Gertrude eines Tages zu Mrs. Leivers. "Sie hat eine Seele, die nach oben schaut."

Miriam and Paul began spending time together. They walked through the countryside, talking about books and dreams and the future. Miriam was shy at first, but with Paul, she began to open up.

Miriam und Paul begannen, Zeit miteinander zu verbringen. Sie spazierten durch die Landschaft und sprachen über Bücher, Träume und die Zukunft. Miriam war anfangs schüchtern, aber mit Paul begann sie sich zu öffnen.

"You are different from other girls," Paul told her. "You understand things."

"Du bist anders als andere Mädchen", sagte Paul zu ihr. "Du verstehst die Dinge."

Miriam blushed. "I just try to see what is true," she said softly.

Miriam errötete. "Ich versuche nur, das Wahre zu sehen", sagte sie leise.

Their relationship grew slowly, built on conversation and shared thoughts. Paul found that he could tell Miriam things he could tell no one else—not about art, or his mother, or his dreams.

Ihre Beziehung wuchs langsam, aufgebaut auf Gesprächen und gemeinsamen Gedanken. Paul fand heraus, dass er Miriam Dinge erzählen konnte, die er niemandem sonst erzählen konnte – nicht über Kunst, oder seine Mutter, oder seine Träume.

But Gertrude did not approve. She saw Miriam as too religious, too serious, someone who would hold Paul back.

Aber Gertrude war nicht einverstanden. Sie sah Miriam als zu religiös, zu ernst an, jemanden, der Paul zurückhalten würde.

"She will make him unhappy," she told a neighbor. "She is too intense for a normal life."

"Sie wird ihn unglücklich machen", sagte sie einer Nachbarin. "Sie ist zu intensiv für ein normales Leben."

Paul could feel his mother's disapproval, and it troubled him. He loved Miriam, but he also loved his mother. Caught between them, he didn't know what to do.

Paul spürte die Missbilligung seiner Mutter und es beunruhigte ihn. Er liebte Miriam, aber er liebte auch seine Mutter. Zwischen ihnen gefangen, wusste er nicht, was er tun sollte.

Miriam, too, sensed the tension. She saw the way Gertrude watched her, and she knew that the older woman did not trust her.

Auch Miriam spürte die Spannung. Sie sah, wie Gertrude sie beobachtete, und sie wusste, dass die ältere Frau ihr nicht vertraute.

"Your mother does not like me," Miriam said to Paul one day.

"Deine Mutter mag mich nicht", sagte Miriam eines Tages zu Paul.

"That is not true," Paul said, though he knew it was.

"Das ist nicht wahr", sagte Paul, obwohl er wusste, dass es so war.