Sons and Lovers - Chapter 4
Söhne und Liebhaber - Kapitel 4
Paul's artistic talents began to show themselves clearly. He loved to draw and paint, spending hours in his room creating pictures of the countryside around their village.
Pauls künstlerische Talente begannen sich deutlich zu zeigen. Er liebte es zu zeichnen und zu malen und verbrachte Stunden in seinem Zimmer damit, Bilder der Landschaft um ihr Dorf herum zu erschaffen.
Gertrude was proud of her son's talent. She saw in it a sign of his refinement, proof that he was different from the rough miners' children.
Gertrude war stolz auf das Talent ihres Sohnes. Sie sah darin ein Zeichen seiner Kultiviertheit, einen Beweis dafür, dass er anders war als die rauen Bergarbeiterkinder.
"Paul will be an artist," she told her friends. "He will escape this life."
"Paul wird ein Künstler werden", sagte sie ihren Freunden. "Er wird diesem Leben entkommen."
But Walter could not understand it. Art seemed to him a waste of time. "How will drawing put bread on the table?" he would ask. "He needs to learn a trade."
Aber Walter konnte das nicht verstehen. Kunst schien ihm Zeitverschwendung zu sein. "Wie soll das Zeichnen Brot auf den Tisch bringen?", fragte er. "Er muss ein Handwerk lernen."
This disagreement was one more thing that separated them. Walter believed in practical work, in earning money to support the family. Gertrude believed in something higher, in education and culture and beauty.
Diese Meinungsverschiedenheit war eine weitere Sache, die sie trennte. Walter glaubte an praktische Arbeit, daran, Geld zu verdienen, um die Familie zu unterstützen. Gertrude glaubte an etwas Höheres, an Bildung und Kultur und Schönheit.
Paul was caught in the middle. He loved his father, but he also loved the dreams his mother had for him.
Paul war in der Mitte gefangen. Er liebte seinen Vater, aber er liebte auch die Träume, die seine Mutter für ihn hatte.
"Maybe I can do both," he thought. "Maybe I can work and also paint."
"Vielleicht kann ich beides tun", dachte er. "Vielleicht kann ich arbeiten und auch malen."
He found a job at a factory, making surgical instruments. The work was dull and repetitive, but it paid well. Paul used his free time to continue his art, going into the countryside to draw, sketching the faces of the people he knew.
Er fand eine Arbeit in einer Fabrik, wo er chirurgische Instrumente herstellte. Die Arbeit war langweilig und eintönig, aber sie wurde gut bezahlt. Paul nutzte seine freie Zeit, um seine Kunst fortzusetzen, ging aufs Land, um zu zeichnen, skizzierte die Gesichter der Menschen, die er kannte.
Gertrude was pleased that he had work, but she worried about the factory. "It will destroy his spirit," she said. "It will make him like everyone else."
Gertrude war froh, dass er Arbeit hatte, aber sie machte sich Sorgen wegen der Fabrik. "Sie wird seinen Geist zerstören", sagte sie. "Sie wird ihn wie alle anderen machen."
But Paul did not mind so much. He was learning to support himself, to be independent. And still, in his heart, he held onto his mother's dream—that he would be something more than just another worker in another factory.
Aber Paul machte das nicht so viel aus. Er lernte, sich selbst zu versorgen, unabhängig zu sein. Und in seinem Herzen hielt er immer noch an dem Traum seiner Mutter fest – dass er etwas mehr sein würde als nur ein weiterer Arbeiter in einer weiteren Fabrik.